Meine Leistungen

Meine Arbeit ist meine Leidenschaft und ein positiver Antrieb für jeden neuen Tag. Hier findest Du die Informationen darüber, was ich kann. 

Was biete ich an?

  • Expertise über Kunstgeschichte in EU-Ländern und in Russland (Epochen- und länderübergreifend)
  • Vorträge, Workshops, Seminare online und offline
  • Digitale Kulturvermittlung (mein digitales Paket- Homepage bauen, Betreuung der Social Media Kanäle, Videos herstellen) 
  • Führungen für diverses Publikum in Hamburg und Umgebung
  • Expertise über Russland, Expertise über russische Bevölkerung und Mentalität
  • Artikel für Zeitungen und Zeitschriften über Kunst
  • Beratung für Reiseziele



Meine Vorträge für die folgenden Themen (alle für "Freunde der Kunsthalle" e.V.):

1) "Sankt-Petersburg - eine virtuelle online Reise"
Mit einer promovierten Kunsthistorikerin aus Sankt Petersburg begeben wir uns auf eine virtuelle Reise an einen Ort, der aufgrund der Auswirkungen des Ukraine-Krieges zurzeit nur schwer zugänglich ist. Uns begleiten die weißen Nächte, in der Luft schwebende Zugbrücken, die weltberühmte Eremitage, eines der bedeutendsten Museen der Welt, sowie das Zarendorf mit dem legendären Bernsteinzimmer. Im ersten Teil unserer Reise geht es um die Gründung der Stadt, im zweiten Teil um ihre Blütezeit als Hauptstadt Russlands. Sankt Petersburg wurde als »Fenster nach Europa« erbaut und als moderne, weltoffene Stadt geplant. 

Begleiten Sie uns auf eine Reise zu den Ursprüngen dieser faszinierenden Metropole und entdecken Sie den Glanz und die Ideen wieder, die Sankt Petersburg einst zur kulturellen Brücke zwischen Russland und Europa machten.

2) "Die russischen Wandermaler ("Peredwischniki") und ihr Erfolgsgeheimnis

Die Bewegung der »Wandermaler» (»Peredwischniki«), offiziell »Genossenschaft der künstlerischen Wanderausstellungen«, zählt zu den faszinierendsten Erscheinungen der russischen Malerei des 19. Jahrhunderts. Werke von Künstlern wie Iwan Schischkin, Ilya Repin oder Iwan Kramskoi begeistern auch ein westeuropäisches Publikum bis heute – nicht zuletzt wegen ihrer eindringlichen sozialkritischen Inhalte. Doch wie war es möglich, dass diese Künstler ihre Gemälde anfangs ausgerechnet in den Räumen der staatlichen Akademie der Künste präsentieren konnten? Wie konnte eine relativ freie Künstlergenossenschaft in einem autoritären Umfeld bestehen, ja sogar teilweise als wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen agieren? Auf der Basis der neuesten Forschungen von Dr. A. Shabanov gehen wir diesen Fragen auf den Grund.

3) "Meisterwerke der "Peredwischniki". Die 1870er bis 1890er Jahre"

Metaphysische Gemälde wie Iwan Kramskojs Christus in der Wüste ebenso wie sozialkritische Werke, etwa Ilja Repins Die unerwartete Heimkehr mit der eindringlichen Darstellung eines zurückkehrenden politischen Gefangenen, haben die Geschichte der russischen Malerei in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geprägt.
In diesem Online-Seminar widmen wir uns den bedeutendsten Kunstwerken der Peredwischniki und analysieren im gemeinsamen Dialog ihre zentralen Merkmale. Wir folgen dabei einem chronologischen Aufbau: von den Werken der Gründer der »Genossenschaft der künstlerischen Wanderausstellungen« der 1870er-Jahre bis hin zu den Gemälden der zweiten Generation russischer Realisten aus den 1890er-Jahren, die wir miteinander vergleichen und in ihren historischen Kontext einordnen.

4) "Das Bild der russischen Frau in der Kunst, 1917-1937"
Die Oktoberrevolution von 1917 brachte in Russland nicht nur tiefgreifende politische und wirtschaftliche, sondern auch umfassende soziale Veränderungen mit sich. Die Vision eines »Neuen Menschen«, die die Idee einer »Neuen Frau« einschloss, verlangte nun nach praktischer Umsetzung. Männer und Frauen galten fortan als gleichberechtigt; beide sollten aktiv am politischen Leben teilnehmen und die Bedürfnisse des Kollektivs über die des Individuums stellen. Doch schon nach wenigen Jahren wandelte sich dieses Konzept – und mit ihm auch die Kunst. Wie wurde die sogenannte »Neue Frau« in der Sowjetunion der 1910er- bis 1930er-Jahre dargestellt? Und in welchem Verhältnis standen politische Propaganda und gesellschaftliche Realität? Diesen Fragen gehen wir in unserem Online-Seminar nach.